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These Broken Stars 3 | Sofia & Gideon | Rezension

These Broken Stars 3 Rezension

Mir wird ganz schlecht, wenn ich daran denke, wie er versucht die ganze Galaxie dazu zu bringen, ihn zu lieben, und die Leute vergessen zu lassen, was für Anschuldigungen gegen ihn über den Avon-Funkspruch verbreitet wurden – nicht zuletzt, weil es funktioniert.

These Broken Stars 3 – Sofia & Gideon, Amie Kaufman & Megan Spooner, S.11, Carlsen
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Diesesmal geht es um Sofia und Gideon, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie suchen beide nach einem Weg, LaRoux Industries auszuschalten, doch auf jeweils eine andere Art und Weise. Der Zufall bringt die beiden zusammen und sie müssen gemeinsam vor LaRoux fliehen. Auf ihrer Flucht finden sie noch mehr zu den Besuchern heraus und schließen sich auch alten Bekannten an, um den Großkonzern zu stürzen.

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These Broken Stars 3 ist das Finale der Reihe und was soll ich sagen? Wenn ihr meine anderen Rezensionen zu der Reihe gelesen habt, dann wisst ihr, dass das Tempo von Buch 1 immer stärker angezogen wird. Aber so schnell, wie es in Band 3 vorangetrieben wird, hab ichs auch noch nicht erlebt. Die Autorinnen wollten wohl sehr schnell zum großen Finale kommen, dabei bleibt aber die Geschichte von Sofia und Gideon nicht auf der Strecke.

Sofia und Gideon lernen sich direkt auf den ersten Seiten des Buches kennen und werden Zeugen von der neuen Waffe von LaRoux Industries. Ab diesem Zeitpunkt flüchten sie gemeinsam, denn natürlich wurden sie entdeckt und LaRoux hat kein Interesse daran, dass seine illegale Waffe öffentlich gemacht wird. Die beiden tun sich zusammen, um LaRoux das Handwerk zu legen, doch verfolgen sie ganz andere Pläne.

In Gedanken gehe ich alles durch, was ich erfahren habe, seit Lilac LaRoux mit ihrem Hilfegesuch an mich herangetreten ist und mich auf Commander Towers‘ Spur gebracht hat. Ich weiß, dass LaRoux seine Versuche auf drei Planeten durchgeführt hat: Verona, Avon und Corinth.

These Broken Stars 3 – Sofia & Gideon, Amie Kaufman & Megan Spooner, S.56, Carlsen

Sofia möchte sich an LaRoux rächen, weil sie ihren Vater an die Wesen verloren hat, wofür er verantwortlich ist. Denn Sofia kommt, wie Flynn, von Avon und hat miterlebt, wie die Menschen dort verrückt geworden sind. Als ihr Vater stirbt, wird sie vom Planeten geholt und soll ins staatliche System. Das macht sie jedoch nicht und flüchtet, um sich der Rache an LaRoux zu verschreiben. Viel mehr wird man über Sofia aber auch nicht herausfinden. Ihr Motiv ist ganz klar ihre Rache.

Gideon ist ein Hacker, der bereits seit einer sehr langen Zeit hinter LaRoux her ist. Wieso, wird im Laufe des Finales noch geklärt, weil auch das ein richtig krasser WTF Moment ist. Zumindest kennt man Gideon ohne Namen bereits aus Band 1 und 2, da er hier und da Lilac und Tarver geholfen hat Beweise gegen Lilacs Vater zu sammeln. Er möchte LaRoux ebenfalls stürzen, doch nicht so radikal, wie es Sofia vorhat.

Der Pärchenaufbau der beiden ist nicht so intensiv wie bei Lilac und Tarver oder Jubilee und Fynn, was dem gesamten finalen Band geschuldet ist. Doch das fand ich jetzt gar nicht so schlimm, denn die Momente, in denen sich die beiden annähern sind da und am Ende machen auch viele der Handlungen zwischen den beiden Figuren Sinn. Denn sie müssen keine Ideologie oder ähnliches verändern, sondern sie lernen nach und nach wieder anderen Menschen zu vertrauen und vor allem sich. Da sie aus Zweck diese Verbindung eingegangen sind, die sich nach und nach zu einem Flirt und dann zu Liebe entwickelt.

Ich habe fast vier Monate gebraucht, um so nah an LaRoux heranzukommen. Vier Monate, in denen ich jeden Abend Nachforschungen über LRI-Mitarbeiter angestellt habe, die vielleicht die nötigen Beziehungen haben. […] Und nur an einem Tag habe ich alles verloren.

These Broken Stars 3 – Sofia & Gideon, Amie Kaufman & Megan Spooner, S.67, Carlsen

Das Finale des ganzen Buches war richtig gut und spannend. Für mich hatte das Finale einen sehr starken apokalyptischen Vibe, weil die Wesen plötzlich entfaltet haben, was sie können und damit sogar LaRoux in seiner Grausamkeit übertroffen haben. Es war sehr rasant, es folgt teilweise in einem Überraschungsmoment schon der nächste, sodass ich als Leserin manchmal echt an den Seiten geklebt habe um zu verstehen, was da gerade passiert ist und aus Neugierde, was noch passiert.

Das gesamte Ende fand ich dann aber leider etwas zu lasch. Mir haben ein paar Informationen zu den Wesen insgesamt gefehlt und auch eine Art Prolog, der ein paar Monate oder sogar Jahre nach den Wesen spielt und nicht ein paar Tage später. Ich mag bei solchen Sci-Fi Büchern lieber einen großen Blick in die Zukunft statt einen kleinen. Aber das ist ja am Ende Geschmackssache.

Header Fazit

Insgesamt ist These Broken Stars 3 ein sehr starkes Buch mit einem starken und schnellen Finale. Sofia und Gideon bekommen etwas weniger Zeit sich als Pärchen zu entwickeln, doch das wird mit dem Finale doch wieder kompensiert. Ein toller Reihenabschluss!


Amie Kaufman & Meagan Spooner | Their Fractured Light

28. Juli 2017 | 528 Seiten


Die gesamte These broken Stars Reihe

(1) Lilac & Tarver

(2) Jubilee & Flynn

(3) Sofia & Gideon

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