Ciri in the Witcher 3 Wild Hunt

Die Bildrechte gehören CD Projekt & dem Hexer Fandom

STOP wenn ihr noch die Bücher noch lesen wollt oder das Spiel nicht kennt. Dies ist K E I N E Spoilerfreie zusammenfassung der Person von Ciri.

Hatred and vengeance blinded me … But I shall stand before them in humility. I shall remember the expression in their eyes. I hope the memory of those eyes will stop me making a similar mistake.

Ciri, S. 463, die Dame vom See

Ciris Eltern

Ciri, deren vollständiger Name, Cirilla Fiona Elene Riannon ist, ist bekannt als das Löwenjunges aus Cintra. Sie ist die Prinzessin von Cintra und Tochter von Pavetta und Duny. Duny wird auch der Igel vom Erlenwald genannt, weil er verflucht wurde. Am Tag ist er ein ganz normaler Mensch, aber in der Nacht verwandelt er sich in einen mit Stacheln bedeckten, schweinsartigen Menschen. Duny und Pavetta lernen sich schon sehr früh kennen, noch vor dem ersten offiziellen Treffen vor der Königin. Insgeheim lieben sie sich bereits und mit dem Gesetz der Überraschung und der Bitte des Königs, kommt Duny vom Erlenwald zu ihrem mündigen Geburtstag und bittet die Königin Calanthe – Ciris Großmutter – um die Erfüllung des Gesetzes und Pavettas Hand. Es gab eine große Diskussion zwischen der Königin, den anderen Anwärtern und Duny. In einem Aufruhr, bei dem die Königin um die Ergreifung des Igels befehlt, mischt sich Geralt von Riva ein und beschützt den hilflosen Duny. Nachdem die Streitereien vorüber sind, wird die Beziehung erlaubt und der Fluch gebrochen. Voller Dankbarkeit glaubt Duny er müsse Geralt mehr geben, als nur ein Dank. Er drängt Geralt fast schon das Gesetz der Überraschung anzuwenden. Geralt glaubt zwar nicht an Schicksal, doch fordert es heraus und wendet das Gesetz an. „Du sollst mir geben, was du schon hast, ohne davon zu wissen“. Damit enthüllte sich, das Pavetta bereits schwanger war und Geralt ein Kind versprochen bekam. Das versprochene Mädchen ist Ciri, die durch Duny’s Rettung zu Geralts „Kind der Vorsehung“ geworden ist.

Geralts und Ciris Vorbestimmung

Sechs Jahre später kehrte Geralt nach Cintra zurück, nur um ein Mädchen vor sich stehen zu haben. Er weigert sich, sie mitzunehmen. Dieses Kind ist Ciri, ein Überraschungskind, das aber nicht zur Hexerin ausgebildet werden soll, da Geralt ihren Tod nicht verantworten möchte. Er ist auch nicht gewillt, sie Vorbestimmung zu akzeptieren und verlässt sie wieder. Wenig später hilft er aber dem Kaufmann Yurga mit seinem Wagen und das Schicksal bzw. das Gestz der Überraschung greift ein weitere Mal. Denn als sie gemeinsam zu ihm nach Hause kommen, wurde Ciri von seiner Frau in Obhut genommen. Dies ist, nachdem die Nilfgaarder Cintra angegriffen hatten. Ciri ist ziellos umhergestreift und wird nun endlich von Geralt mitgenommen. Sie wurde von Cahir, der dem NIlfgaarder König unterstellt ist, entführt. Geralt nimmt sie mit nach Kaer Morhen, dem Versteck der Hexer und wird dort auch als solche ausgebildet. Schnell finden sie jedoch heraus, dass Ciris Bürde mehr ist. Sie scheint magische Fähigkeiten zu haben, weshalb sie Triss Merigold, um heraus zu finden, dass Ciri offenbar eine Art Sprachrohr zu sein scheint. Im folgenden Frühjahr wird sie in Sicherheit in die Tempelschule nach Ellander gebracht und von Nennecke und Yennefer ausgebildet.

Freya Allan als Ciri

Aber ich eigne mich nicht zur Zauberin! Ich habe überhaupt keine Fähigkeiten! Ich werde niemals eine Zauberin und will auch keine sein! Ich bin Geral…ich bin zur Hexerin vorherbestimmt!

Andrzej Sapkowski, Das Erbe der Elfen, S.341

Ciri in den Büchern

Im Laufe der Bücher passiert noch extrem viel rund um Ciri. Zum einen merkt man ihre Anhänglichkeit an Geralt, aber auch die Veränderungen in ihrem Gemüt. Zu Beginn noch recht sturr, möchte sie Geralt natürlich nicht enttäuschen. Sie sieht in ihm und Yennefer eine Familie, die eine Konstante im Chaos sind. In Yennefer sieht sie während ihrer Ausbildung eine Mutter und Bezugsperson. Sie wird von ihr auch erst richtig erzogen und in den gängigen Manieren einer Frau und Zauberin unterrichtet.

Alle Manieren wirft sie aber wenig später wieder über Bord, als sie Geralt und Yennefer verliert und plötzlich auf sich allein gestellt ist. Nach der Gefangenname von Banditen und die Flucht durch die Rattenbande, schließt sie sich dieser an und wird dort familiär aufgenommen. Das sind mehrere Teenager bzw. Jugendliche, die Angst und Schrecken im Land verbreiten. Diese Bande wird ein großer Teil ihrer Reise in den Büchern ausmachen. Ciri verliebt sich dort das erste Mal, wird unter ihnen zur Teenagerin und fühlt sich bei ihnen aufgenommen und akzeptiert. Jedoch hält sie geheim, wer sie eigentlich ist.

Während der ganzen Bücher wird Ciri gesucht. Schon in „Das Erbe der Elfen“ wird Geralt durch Rittersporn zugetragen, dass Ciri von einem Zauberer namens Rience gesucht wird. Zunächst werden die wildesten Behauptungen und Spekulationen durch die Charaktere im Buch dem Leser zugetragen. Als Leser denkt man eigentlich sofort, dass das ja klar ist, denn sie ist die verschollene Prinzessin von Cintra und der Schlüssel zur Unterwerfung des Königreichs, welches sich immer noch gegen die NIlfgaarder wehrt. Doch im Laufe der Bücher kommt heraus, dass Ciri wegen des älteren Blutes gesucht wird. Sie ist eine Nachfahrin von Lara Dorren, einer mächtigen Elfin, die sich mit einem Menschen vereinigte. Elfenmagier erschufen das älteste Blut, um ein mächtiges Kind zu erschaffen. Nach der Prophezeiung der Elfen, soll das Kind die Elfen vor der Vernichtung bewahren. Mit Ciri ist die Blutlinie dieser Elfen wiedergefunden worden.

Ciri hieb vor Wut dem Pferd die Fersen in die Weichen. Sie preschten am Hang der Schlucht entlang, Hals über Kopf, und hörten schon das wilde Gejohle der übrigen Ratten, die aus der Schonung auf der anderen Seite der Straße hervorbrachen. Die Falle hatte zugeschnappt.

Andrzej Sapwkowski, Feuertaufe, S.296

Ciri im Spiel Witcher 3: Wild Hunt

Die Spiele der Witcher Reihe geben einen schönen Abschluss ihrer Geschichte. Ciri erlebt viele Qualen und wird durch ihre Flucht vor der wilden Jagd in der rauen Welt erwachsen. Geralt gilt für sie stets als Vaterfigur und lehrt ihr die guten Dinge im Leben. Doch ihren Ängsten stellt sie sich allein. Ciri wurde jahrelang als Prinzessin von Cintra verwöhnt, was ihre kindischen und impulsiven Tendenzen gut erklären. Mit fünf verlor sie ihre Eltern und trotzdem hatte sie Menschen, die sie liebte. Als es zum Krieg gegen NIlfgaard kam und sie auf Thanedd flüchten musste, geht ihr Leben zweimal bergab. Aus diesen Zeiten trägt sie Traumata davon. Auch ihre naive Seite wird durch diese zwei Schlüsselmomente in ihrem Leben immer weniger. Sie entwickelt sich auf den Straßen zu einer gerissenen, grausamen Person, die niemand vertraut. Das alles macht aus ihr das was sie ist. Geht es in Witcher 3 weiter, könnt ihr als Geralt weiterhin eine Bezugsperson werden und das Ende von Witcher prägen.