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The Inheritance Games 1 | Jennifer Lynn Barnes | Rezension

The Inheritance Games Rezension

Hawthorne House befand sich auf einem Hügel. Gewaltig. Weitläufig. Es sah aus wie ein Schloss – eher einem Adelssitz angemessen als texanischem Farmland.

Jennifer Lynn Barnes – The Inheritance Games 1, S. 27, cbj
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Avery’s Plan ist eigentlich ganz einfach: Highschool überleben, ein Stipendium abgreifen und studieren, um endlich keine Geldprobleme und -sorgen mehr zu haben. Doch das alles ändert sich, als der Multimiliardär Tobias Hawthorne stirbt und sie seine einzige Erbin sein soll.

Der Harken: Sie muss in dem großen Hawthorne Haus mit seiner hinterbliebenen, enterbten Familie leben. Das Haus ist voller Geheimnisse und dazu noch all die Intrigen, die die Familie gegen sie plant. Ob Avery das überleben wird?

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The Inheritance Games ist ein Buch, das ich mit seinem ersten Band sehr viel auf Bookstagram und auch auf Booktok gesehen habe. So lange lag es jetzt gar nicht auf meinem SuB, weil ich eigentlich nur darauf warten wollte, bis der letzte Band auf Deutsch erschienen ist, um kein Rätsel und keine fiesen Cliffhanger zu haben.

Die Idee von Inheritance Games hat mir unglaublich gut gefallen. Avery war für mich direkt eine Protagonistin, die ich ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr sympathisch und obwohl ich wusste, dass sie sehr viel Erben wird, hab ich dennoch mit ihr mitgefiebert, ob sie in dem Testament von Tobias Hawthorne überhaupt erwähnt wird. Sie muss sich erst einmal in diese schillernde Welt einfinden mit all ihren Intrigen innerhalb der Familie, die Feindseligkeit, die ihr entgegen gebracht wird und die ersten Gefühle, die sich für die Hawthorne Brüder entwickeln. Spannend fand ich auch herauszufinden, wer Avery in den Rücken fallen könnte oder nicht. Avery schafft es aber gemeinsam mit Jamerson Hawthorne einige der Rätsel zu lösen, bis er aus dem Spiel aussteigt, weil er glaubt, dass einige Hinweise auf seine Vergangenheit hinweisen.

Jamerson fand ich ebenfalls einen sehr sympathischen Charakter. Er und Avery kommen sich näher, während sie versuchen die Rätsel von Tobias Hawthorne zu lösen. Sein Geheimnis, das er seit einiger Zeit mit sich rumschleppt, vertraut er Avery irgendwann an, als sie eines abends gemeinsam ein Rätsel lösen. Doch, was mir hier nicht so gut gefallen hat, war die Andeutung einer Dreickecks Geschichte, weil Grayson Hawthorne ebenfalls Interesse an Avery gezeigt hat. Die beiden können sich gefühlt absolut nicht ausstehen, doch irgendwie kommen sie sich auch näher.

„Den Rest meines Nachlasses“, las Mr Ortega vor, „einschließlich sämtlicher Immobilien, Geldvermögen und irdischen Besitztümer, die nicht andersweitig im Einzelnen ausgeführt wurden, vermache ich Avery Kylie Grambs.“

Jennifer Lynn Barnes – The Inheritance Games 1, S. 44, cbj

Ich mochte alles in allem aber die Beziehungen zwischen Avery und den Hawthornes. Alles Jungs beginnen nach und nach Avery zu vertrauen und ihr zu helfen die Rätsel zu lösen. Mir hat auch gut gefallen, dass ihre Schwester Libby nicht zu kurz kommt. Sie hat ebenfalls eine schwierige Zeit hinter sich mit einem toxischen Freund. Es wird immer wieder angedeutet, dass der älteste der Hawthorne Brüder, Nash, an Libby interessiert ist. Das fand ich sehr süß und hoffe, dass Libby und Nash vielleicht im Laufe der nächsten Bände sich näher kommen.

Als neben Avery dann noch Emily ins Spiel gebracht wurde, wurde es richtig spannend. Emily war ein Mädchen, dass sowohl mit Grayson als auch mit Jamerson Hawthornes etwas am Laufen hatte. Sie ist aber leider verstorben, was die beiden Jungs nicht einfach so wegstecken konnten. Zudem taucht auch noch Thea auf, bei der ich am Anfang gar kein gutes Gefühl hatte. Sie ist viel zu nett zu Avery. Schlussendlich ist sie dafür verantwortlich, dass sie bei einem ihrer ersten öffentlichen Auftritte als Hawthorne Erbin wie Emily aussieht und die Jungs damit komplett verwirrt.

Was mir unglaublich gut gefallen hat, waren all die Rätsel, die Avery und die Hawthornes nachgehen mussten. Es wird am Anfang immer wieder betont, dass Tobias Hawthorne niemals etwas nicht auf längere Sicht geplant hat und Rätsel über alles liebt. Umso großen Spaß hat es gemacht, mit den Charakteren mitzurätseln und mitzufiebern, wohin es wohl nun geht und jeden Plottwist mitzuerleben. Ich mochte auch sehr, wie Avery irgendwann von den Jungs unterstützt wurde und sie sich dann doch irgendwie damit abgefunden haben, dass sie nicht alles von ihrem Großvater erben, sondern Avery die Erbin ist.

Das Ende war, wie ich mir fast gedacht hätte, ein echt fieser Cliffhanger und ich bin so froh, dass ich direkt weiterlesen kann!

Header Fazit

The Inheritance Games ist ein spannendes Buch mit vielen tollen Twists und Rätseln. Es macht unglaublich Spaß Avery und den Hawthorne Jungs zu folgen und die Rätsel mit zu lösen.


Jennifer Lynn Barnes | The Inheritance Games 1

10. Januar 2022 | 400 Seiten

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(1) The Inheritance Games

(2) The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter

(3) The Inheritance Games – Der letzte Schachzug


The Inheritance Games 1 | Leseprobe

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