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Ich kann dich fühlen | Tess Tjagvad | Rezension

Ich kann dich fühlen Rezension

Rezensionsexemplar

Bevor ich aus dem Auto gestiegen und damit das Studium angetreten bin, habe ich mir nicht nur vorgenommen, meine Vergangenheit ein für alle Mal hinter mir zu lassen, sondern auch an meiner Grundeinstellung zu arbeiten. Wenn ich nicht vorhabe, meine Zeit hier künftig alleine zu verbringen, sollte ich mich also um etwas mehr Enthusiatmus bemühen, was das Kontakte knüpfen betrifft.

Ich kann dich fühlen – Tess Tjagvad, S.13f., SAGA Egmont.
header inhalt

Eigentlich hat sich Kat für das Studium vorgenommen unbekannt zu bleiben, ihre Kurse gut zu meistern und am Ende mit einem guten Abschluss abzuschließen. Dabei möchte sie so gut es geht unter dem Radar fliegen. Doch ihre Mitbewohnerin versucht sie immer wieder aus ihrer Komfortzone zu bringen. Außerdem lernt sie am ersten Abend den attraktiven Carter kennen, der ihr auch recht schnell beginnt, den Kopf zu verdrehen.

header meinung

Ich kann dich fühlen hat mir großen Spaß gemacht zu lesen. Kat hat ihr Studium gerade an der Fort Lake University begonnen und wirkt zunächst etwas verklemmt nach außen. Als Leser:in weiß man jedoch bereits, weshalb Kat sich so gibt, da der Einstieg in das Buch bereits sehr stark ist.

Kat ist eine sympathische Hauptfigur. Sie versucht in der Uni gut zu sein und sich von den Partys und dem Alkohol fern zu halten. Jedoch gelingt ihr das nicht ganz, weil ihre Mitbewohnerin ein richtiges Partytier ist und kaum ein „Nein“ akzeptiert. Doch je mehr die beiden sich kennenlernen, desto klarer wird ihr auch, dass Kat Partys einfach nicht mag. Was mit Kat aber passiert ist, sagt sie ihr nicht. Als Kat dann noch Carter kennenlernt, geht sie immer wieder aus ihrer Komfortzone raus. Zunächst werden Kat und ihre Mitbewohnerin in Carters Clique aufgenommen und so verbringen sie immer mehr Zeit miteinander, bis es zwischen ihnen anfängt zu knistern. Das hat mir auch gut gefallen, weil sich die Beziehung quasi aus einer anbahnenden Freundschaft aus aufbaut.

Kat hat dennoch ihre eigenen Probleme und so blockiert sie immer wieder, bis sie sich auf ihn einlassen kann.

Er überragt mich um ein paar Zentimeter und besitzt mit seinen breiten Schultern eine große und kräftige Statur. Schwarze Tattoos zieren die Unterarme unter seinem Pullover, zudem schimmert in seiner rechten Augenbraue ein silbernes Spikepiercing.

Ich kann dich fühlen – Tess Tjagvad, S.29, SAGA Egmont.

Auch aus Carters Sicht liest man einige Kapitel, was wirklich spannend ist. Denn er wirkt relativ früh interessiert an Kat, aber nicht besitzergreifend oder ähnliches. Er kann gewisse Situationen gut einschätzen und erlöst Kat aus der ein oder anderen für sie unangenehmen Situation. Er war mir auch recht sympathisch, obwohl ich manche seiner Kapitel nicht so gut gelungen fand wie diejenigen von Kat.

Die Geschichte kann man durch den sehr flüssigen Schreibstil gut und schnell lesen. Sie plätschert zwar so ein wenig vor sich hin, aber ich fand, dass die Geschichte sich dennoch gut entwickelt und man schnell voran kommt. Das einzige, was mir nicht gut gefallen hat war der Cliffhanger, weil der doch recht konstruiert wirkt.

Header Fazit

Ich kann dich fühlen ist eine schöne Geschichte, die mir gut gefallen hat. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht!


Tess Tjagvad | Ich kann dich fühlen

14. März 2022 | 321 Seiten

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(1) Ich kann dich fühlen

(2) Ich kann nicht vergessen (19.05.22)

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