Rezensionen

Die Therapie | Filmkritik

Die Therapie als Buchverfilmung von Sebastian Fitzek.
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Viktor ist traumatisiert, da seine Tochter Josy vor 4 Jahren verschwunden ist. Nach ihrem Tod muss er sich mit seinem Schicksal abfinden und zieht sich in sein Ferienhaus auf Parkum zurück. Doch dort wird er von einer unbekannten Schönheit aufgesucht, Anna Spiegel, die er beginnt zu therapieren. Doch während der Behandlung kommen Dinge ans Licht, die lieber vergraben hätten bleiben sollen.

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Die Therapie von Sebastian Fitzek wurde verfilmt und natürlich musste ich mir die Serie anschauen, nachdem ich so begeistert von dem Buch war! Bisher muss ich zugeben, fand ich keine Verfilmung der Fitzek Thriller wirklich gut. Deshalb war ich umso überraschter, dass ich die Therapie wirklich gut und überraschend fand.

Den Plot kannte ich natürlich schon, deshalb war da jetzt auch der Ausgang der Serie wenig überraschend für mich. Trotzdem muss ich sagen, fand ich es richtig toll, dass sich vor allem in den ersten paar Folgen doch sehr nah ans Buch gehalten wurde: Viktor lebt auf Parkum, vermisst seine Tochter und hat das Interview vor sich. Dann kommt Anna und gemeinsam erleben sie seine und ihre Psychose. Allerdings war das alles etwas fixer als im Buch und ein paar Dinge, die im Buch etwas unterschwelliger gemacht wurden, waren hier offensichtlicher. Fand ich ehrlicherweise aber gar nicht schlimm. Denn die Serie muss ja auch irgendwie spannend bleiben.

Allerdings gab es dann auch schon relativ fix eine ganz andere Richtung in die die Serie ging. Denn während Viktor auf Parkum war, verfolgt die Serie gleichzeitig die Vergangenheit von Viktor mit seiner Frau und seiner Tochter wie auch die Gegenwart von Doktor Roth, Viktors Arzt. Diesen Arzt und beide Erzählstränge gibt es nicht im Buch, fand ich aber eine tolle Ergänzung in der Serie. Doch dadurch dass der Doktor nun im Vordergrund ist, gibt es keinen Privatdetektiv, was aber nicht schlimm ist, denn der Doktor übernimmt so ein bisschen die Rolle von ihm.

Der zweite Teil der Serie spielt dann fast nur noch im Krankenhaus und dort klärt sich dann auch bald der Ausgang der ganzen Serie und wie welche Person involviert ist. Das hat mir gut gefallen, denn diese Krankenhausszenen gibt es im Buch ja ebenfalls, jedoch nur als Einschub während der normalen Geschichte.

Was mir aufgefallen ist: Ich hab die Serie erst begonnen so locker nebenbei zu schauen, doch ab Folge 4 musste ich dann aktiv zuschauen, denn es gibt so viele Erzählstränge und Vergangenheits und Gegenwartserzählungen, dass man sonst gar nicht mehr so richtig mitkommt, wenn man die Serie nur so nebenbei schaut.

Header Fazit

Insgesamt hat mir die Serie zu Sebastian Fitzeks Therapie wirklich gut gefallen. Ich fand es gar nicht schlimm, dass die Story etwas anders erzählt wurde, denn die Auflösung ist gleich geblieben. Die Spannung war durchgehend da und ich hab die Serie wirklich gebingt.

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