Filmkritik

Your Name

Filmrezension Your name

Your Name – Gestern, heute und für immer
[Kimi no wa wa]

Hallo 🙂

heute möchte ich euch einen Animefilm vorstellen, über den ich damals so lange schweigen musste, weil ich ihn in der Pressevorführung gesehen hatte. Das war damals 2 Monate, bevor er in die deutschen Kinos kam. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen <3

Mitsua und Toshi wechseln mehrmals in der Woche die Körper. Sie lebt in seinem Körper, mitten in Tokio und lebt dort sein leben. Andersherum lebt er ihr Leben auf dem Dorf. Beide lernen so nicht nur neue Leute kennen, sondern auch eine neue Lebensart. Doch weshalb tauschen die beiden die Körper? Was hat das zu bedeuten?

Your Name gehört mittlerweile zu einen der erfolgreichsten Animes aller Zeiten, was meiner Meinung nach kein Wunder ist. Lange habe ich keinen so guten Film mehr gesehen, wie es Your Name ist.

Zunächst werden beide Hauptfiguren eingeführt, ihr Leben und ihre Freunde. Ein bisschen lernt der Zuschauer auch schon über deren Tagesablauf. Dann wechseln sie die ersten paar Male die Körper und glauben, dass das Träume sind. Doch am Tag darauf sprechen ihre Freunde sie auf das komische Verhalten des Vortages an, an den sich beide nicht erinnern können.

Sie einigen sich durch Nachrichten in Heften und im Handy darauf, dass sie sich gegenseitig schreiben, was an den Tagen passiert ist, nachdem sie irgendwie heraus gefunden haben, dass sie ihre Körper tatsächlich tauschen.

Doch sie leben eben das Leben des anderen, deshalb schafft Mitsua ein Band zwischen Toshi und seiner Vorgesetzten, da beide sich ineinander verliebt haben, was Toshi genau in Mitsuas Leben macht, wird kaum thematisiert, außer, dass er rebelliert.

Am Tag des Dates zwischen Toshi und seiner Vorgesetzten, kann er Mitsua nicht erreichen, obwohl er ihr vom Date erzählen möchte und sich irgendwie an ihre Handynummer erinnern kann.

Und hier wird der Zuschauer dann direkt mit dem ersten Plottwist getroffen. Sie tauschen die Körper nicht mehr. Wenig später forscht Toshi nach, versucht sogar das Dorf, in dem er als Mitsua gelebt habt, dessen Namen er jedoch wieder vergessen hat, zu finden.

Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, denn ab hier beginnt der Film – meiner Meinung nach – erst so richtig.

Your Name ist wunderschön und traurig zugleich. Die Geschichte wird rasant erzählt, hat keine langweiligen Stellen und ist toll gezeichnet und animiert. Als Zuschauer trifft einen die Plottwists auch nach mehrmaligen gucken immer noch.

Mitsua und Toshi sind zwei wunderbare Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Mitsua ist zwar frech, aber gut erzogen, möchte allen alles recht machen und am aller liebsten raus aus dem Dorf. Toshi zeichnet gerne, wohnt mit seinem Vater mitten in Tokio und träumt von einem Studium. Der Film lässt am Ende den Zuschauer auch eine lange Zeit ganz fies zwischen Desaster und Happy End hängen, was für mich ein typisch japanisches Ende ist.

Der Trailer

(2) Comments

  1. kaisuschreibt says:

    Wat? Kein Kommi!?
    Traut sich wohl niemand 😛

    Feiner Film!
    War zwei Mal im Kino und hab ihn mir auch schon so mehrfach angeschaut. Die Filmmusik ist einfach wunderbar :3

    1. Hallo!

      Danke schön! und jetzt ist er ja auch endlich bei Netflix! <3

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