Rezensionen

Mortal Engines: Der grüne Sturm

Philip Reeve der grüne Sturm

Philip Reeve – Mortal Engines: der grüne Sturm – Band 3

Hey 🙂 Ich glaube, es ist jetzt kein Geheimnis auf diesem Blog, dass ich die Mortal Engines Reihe wirklich toll finde! Nachdem Jagd durchs Eis zwar gut war, hat er mit Der grüne Sturm eindeutig wieder eine Schippe draufgesetzt. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass das zweite Buch bisher das schwächste war.

Bitte bedenke, dass diese Rezension spoiler auf die gesamte vorherige Handlung enthält.

Wren ist im stillgelegten Anchorage aufgewachsen. Die Geschichten der Abenteuer ihrer Eltern Hester und Tom kennt sie auswendig und weiß, dass da draußen noch mehr ist, als nur ihre Stadt. Deshalb zögert sie auch nicht lange, als U-Boot Piraten Anchorage aufsuchen und ihr Versprechen, sie mitzunehmen auf eine Reise. Doch Wren ahnt nicht, wohin die Reise sie führen wird…

Der grüne Sturm leitet eine Art Generationswechsel in dem Universum an. Im letzten Buch haben sich Hester und Tom gemeinsam mit den Menschen aus Anchorage dazu entschieden, sesshaft zu werden. Genau hier beginnt auch die Geschichte, erneut viele Jahre in der Zukunft. Hester und Tom haben mittlerweile ihre Tochter bekommen und haben sie großgezogen. Doch Wren langweilt sich in der neuen Stadt und hofft auf Abenteuer, Luftpiraten und Gefahren. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf ihr. Der Leser bekommt einen Eindruck, wie sie drauf ist, was ihr wichtig ist und wieso sie zunehmend ihre Mutter hasst. Als sie dann aber auf diese Abenteuer stößt, wird schnell klar, dass sie zunächst nicht so mutig ist, wie es Hester war. Zumindest macht dies den Anschein. Doch Wren entwickelt sich enorm in dem Buch und wird bald zu einer starken Frau, wie es Hester war.

Hester und Tom spielen mittlerweile eine größere Nebenrolle, da die Perspektive im Buch immer zwischen ihnen und Wren hin und her huscht. Diese Geschichte stellt das Ehepaar vor erneut schwierige Fragen ihrer Existenz und Ehe, an denen sie zerbrechen können. Beide Charaktere haben sich in den letzten Jahren unglaublich verändert. Sie sind mit Wren erwachsen geworden und haben neue Charakterzüge entwickelt. Das finde ich gut und schön zu wissen, da sie nun Eltern sind und sich nicht mehr so verhalten sollten, wie sie es in den Büchern zuvorgetan haben.

Was mir hier auch wieder gut gefallen hat, war der Zeitsprung. Der kam bereits im zweiten Band und im dritten Band war es erneut und das macht diese Reihe wohl auch so besonders. Die Ereignisse, die zum Teil passieren, wurden bereits bei Jagd durchs Eis angekündigt und damit diese Dinge eine realistische Bedrohung darstellen, müssen sie sich entwickeln über die Jahre, über die der Zeitsprung ist. Ebenso kann ein Generationswechsel fehlschlagen. Dieser tut es nicht. Eigentlich möchte ich Hester und Tom in ihren Abenteuern begleiten, doch Wren ist genauso cool und wird gut eingeführt. Da die beiden als Charaktere nicht rausfallen, ist es eine gute Idee, Wren so einzuführen

Die Geschichte geht schnell voran, macht kaum Wendungen und poltert quasi direkt auf das Ende zu, welches geschockt hat und mich mit unglaublich vielen Fragen zurückgelassen hat. Ich kann es nicht erwarten, das nächste Buch zu lesen bzw. zu hören und weiß einfach nicht, wie ich noch so lange warten soll!

Ein unglaublich tolles Buch, das mit einem Generationswechsel gut klarkommt. Wren als neuer Charakter ist überaus spannend und toll konstruiert. Da Hester und Tom nicht komplett rausfallen, macht das Buch noch viel mehr Spaß zu lesen bzw. zu hören.

Autor: Philip Reeve | Infernal Devices

27. Februar 2019 | 384 Seiten // 9 Stunden 57 Minuten

Die Reihenfolge der Mortal-Engines Reihe

(1) Krieg der Städte

(2) Jagd durchs Eis

(3) Der grüne Sturm

(2) Comments

  1. Hallo Drea,
    Einer meiner besten Freunde mag die Mortal Engines Reihe sehr und da ich ein Steampunk Fan bin, will ich sie definitiv auch noch lesen. Vielen Dank für deine Vorstellung, fand ich sehr interessant!
    Liebe Grüße, Aurora

    1. Hallo 🙂
      das freut mich! Die sind wirklich toll und einfach so genial beschrieben <3

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