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Midnight Chronicles 6 | Nachtschwur | Laura Kneidl & Bianca Isovioni

Midnight Chronicles Nachtschwur Rezension

Es war bereits der vierte Vampir, den ich in ebenso vielen Stunden auf Jagd erledigt hatte, und allmählich befürchtete ich, dass Warden Verdacht schöpfte und ahnte, was ich trieb. Doch ich konnte ihm die Wahrheit nicht sagen. Denn genauso wie Cain und er war auch ich auf der Suche nach Jules Marlowe.

Midnight Chronicles 6 – Nachtschwur (Laura Kneidl & Bianca Isovioni), S.17, LYX.
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Jules ist seit Jahren in Harper verliebt. Er ist überzeugt, dass hinter der Fassade der kalten Magic Huntress viel mehr steckt als das, was sie zeigt. Doch als Jules in einen Vampir verwandelt wird, hat er keine Hoffnung mehr, denn er gehört jetzt nicht nur zu den Wesen, die sie jagt, sondern er hat auch ihren Bruder im Blutrausch verletzt. Jetzt sinnt Harper nach Rache. Doch als sie sich plötzlich wieder gegenüber stehen, stehen ihnen ihre Gefühle im Weg…

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Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich diese Rezension beginnen soll. Eigentlich hat mir bisher jeder Teil der Midnight Chronicles Reihe gefallen, aber dieser hier leider absolut nicht.

Zum Inhalt möchte ich auch gar nicht soviel sagen, denn das würde leider – wie es im Finale einer Reihe so ist – sehr viel spoilern. Es geht aber im Grunde darum, dass sie Baldur besiegen müssen, der bereits im vorherigen Buch dabei war, die Hunterquartiere anzugreifen und diese nach und nach auslöscht.

Das große Problem meinerseits war hier einfach, dass mir Harper nicht sympathisch geworden ist. Sie ist die weibliche Protagonistin und dann ist es besonders schwierig, wenn sie einen Charakter hat, den man nicht mag. Ich fand Harper einfach super schwierig, weil sie sehr tough wirken sollte, damit aber gleichzeitig auch sehr kalt war. Sie hat – wie Roxy zu beginn – nicht auf die Hunter gehört und irgendwie findet sie nicht so richtig ihren Platz. Sie jagt den Mörder ihrer Eltern und das nimmt sie völlig ein.

Harper war ohne Zweifel das hübscheste Mädchen des Quartiers, mit ihren langen, fast schwarzen Haaren, den feinen Gesichtszügen und vollen Lippen, die mich Dinge denken ließen, die ich besser für mich behielt.

Midnight Chronicles 6 – Nachtschwur (Laura Kneidl & Bianca Isovioni), S.27, LYX.

Jules hingegen mochte ich sehr gerne. Er hatte zuvor auch schon Gastauftritte in den Büchern und das hat mir einfach super gefallen. Deshalb war es jetzt auch umso cooler, endlich mal eine Geschichte rund um ihn zu haben. Er war mir durchgehend sympathisch und ich fand es auch gar nicht so übertrieben, dass er zum neuen Vampirkönig geworden ist. Eigentlich logisch und absehbar.

Neben Harper mochte ich auch nicht, dass die Geschichte gar keine Fahrt aufgenommen hat. Zunächst wurde sich son bisschen auf Harper und Jules Beziehung fokussiert und das alles vor dem Angriff auf das Londoner Quartier, den wir bereits aus dem vorherigen Buch kannten. Mit dem Angriff auf das Quartier nimmt die Geschichte kurz etwas mehr Fahrt auf. Doch als es dann darum geht, Baldur zu besiegen, wird die Geschichte leider wieder langweilig. Ehrlich gesagt habe ich zwischendurch sogar die Lust daran verloren überhaupt zu dem Buch zu greifen.

Header Fazit

Midnight Chronicles Nachtschwur konnte mich als letzter Band dieser Reihe leider gar nicht überzeugen. Das lag aber vor allem daran, dass ich nicht mit der Protagonistin Harper warm geworden bin und so sich das Buch natürlich extrem gezogen hat.


Bianca Isovioni | Laura Kneidl | Nachtschwur

24. August 2022 | 512 Seiten

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Die Midnight Chronicles

(1) Schattenblick

(2) Blutmagie

(3) Dunkelsplitter

(4) Seelenband

(5) Todeshauch

(6) Nachtschwur


Leseprobe | Midnight Chronicles 6 | Nachtschwur

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