Rezensionen

Lightlark | Alex Aster | Rezension

Lightlark von Alex Aster Rezension
header inhalt

Isla Crown ist die Herrscherin des Wildfolks und ist dazu verdammt, nie glücklich zu werden. Denn jeder, in den sie sich verliebt, stirbt. Sie will dem Fluch ein Ende setzen, in dem sie an dem Cellestial teilnimmt. Ein Wettkampf, an dem jeder Herrscher der verschiedenen Völker dran teilnimmt, um den Bann über jedem der Völker zu brechen. Einer der Herrscher muss sterben, damit er gebrochen wird.

header meinung

Erinnert ihr euch noch an die Diskussion rund um Lightlark? Ein Buch, das bereits vor Release auf Booktok völlig zerissen wurde. Unter anderem wurde der Autorin unterstellt falsche Angaben gemacht zu haben, Zitate, mit denen sie geworben hatte, waren nicht im Buch und vieles mehr. Zum Beitrag kommst du hier.

Auf dieser Grundlage habe ich mir dann also Lightlark bestellt und es versucht zu lesen. Ich war guter Dinge, denn der Inhalt klang mega, doch das Buch hat mir gar nicht gefallen. Ich hab es schlussendlich auch nach knapp 50 Seiten abgebrochen, kann daher also nur bis zu diesen Seiten sprechen. Vielleicht wird es am Ende noch besser.

Beginnen wir einmal mit dem Positiven: Die Idee vom Buch war sehr gut und auch, dass nicht irgendwelche Untertanen auf die Insel müssen um sich zu bekämpfen, sondern die Oberhäupter der jeweiligen Clans. Das bringt mal etwas spannenderes in diese Art Dystopien. Und das wars auch schon.

Denn die Autorin hat leider versäumt viel Kontext zu geben. Man wird erst einmal in die Welt geworfen, was ich eigentlich sehr liebe. Doch nach und nach sollte dann immer mal mehr Kontext gestreut werden, doch das wird irgendwie nicht. Ihr müsste euch vorstellen, es wird immer erzählt, dass die Clanoberhäupter alleine auf der Insel sind und plötzlich gehen sie auf dieser Insel in eine STADT mit Schneider, Bäcker usw. Und das war nur die Spitze des Eisbergs. Es wird in dieser gesamten Szene nicht einmal erklärt WIESO dort eine Stadt ist, woher die Leute kommen und was da los ist. Denn vorher wird erzählt. Dass die Insel klein und verlassen ist.

Dazu ist die Protagonistin eine ganz klassische Mary Sue Figur. Sie kann alles, ist super toll, total toug und natürlich dabei noch total feminin 😉 Logisch, oder? Wenn die gestresst ist, singt sie um sich zu entspannen. Und natürlich hört das ihr Love Interest.

Ich konnte bei dem Buch leider echt nur die Augen verdrehen. Ich bin gespannt, wie das Buch im deutschen Markt ankommt. Ich geh davon aus, dass vielleicht einige Fehler vom Lektorat hier und da korrigiert werden, aber die Mary Sue bekommt man halt nicht raus.

Header Fazit

Lightlark hat mir leider gar nicht gefallen. Ich habe es schlussendlich sogar abgebrochen, weil mir viel Kontext gefehlt hat und die Protagonistin war mir auch nicht sympathisch.


Alex Aster | Lightlark

23. August 2022 | 416 Seiten

Anzeige | Die Links führen zum jeweiligen Onlineshop der Händler

Thalia Logo
Bücher.de Logo
Geniallokal Logo

Leseprobe | Lightlark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner