Rezensionen

Katmere Academy 2 | Crush | Tracy Wolff | Rezension

Crave von Tracy Wolf Rezension

Der einzige Mensch an einer Schule für Paranormale zu sein, ist in besten Zeiten heikel.

In den schlimmsten Zeiten ist es ein wenig, als wäre man das letzte Kauspielzeug in einem Raum voller tollwütiger Hunde.

Und in normalen Zeiten…naja da ist es schon ziemlich cool.

Crush – Tracy Wolff, S.7, dtv.
header inhalt

Grace hat sich in Jaxon verliebt und lebt nun in seiner Welt mit all den Gefahren, die sich in dieser Welt tummeln. Wenn sie hier überleben will, muss sie schnell lernen, mit ihren neuen Fähigkeiten klar zu kommen. Doch um sich, Jaxon und ihre Freunde zu retten muss sie noch viel mehr opfern, als sie zunächst für möglich hält.

header meinung

Auf Crush habe ich mich richtig stark gefreut. Nachdem Crave mit so einem mega fiesen Cliffhanger geendet hat, war die Wartezeit bis Crush fast unerträglich. Und wie es so oft ist mit Büchern, auf die man ewig wartet: Man liest sie dann doch irgendwie langsamer, weil irgendetwas fehlt.

Crush macht einen Zeitsprung und zwar an den Punkt, an den Grace wieder aufwacht und völlig desorientiert ist. Dem Leser ist nicht direkt klar, dass sie Hudson, Jaxons Bruder, im Kopf hat, aber mir war das doch irgendwie relativ schnell klar. Sie hat immer wieder Aussetzer, plötzlich wacht sie mit fremden Blut auf dem Bett auf. Leider wurde das meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen, bis es dann für alle klar war.

„Drei Monate, dreizehn Tage und ungefähr drei Stunden, wenn du es genau wissen willst“, sagt Jaxon, und obwohl seine Stimme ruhig und sein Gesicht ausdruckslos ist, kann ich die Qual in den Worten hörten.

Crush – Tracy Wolff, S.27, dtv.

Grace und Jaxon kannte ich als Charaktere nun bereits aus Crave, ebenso wie Fynn und Macy. Als neuer Charakter kommt nun Hudson hinzu. Der bösartige Hudson, der von Jaxon wegen seinen Genozitversuchen umgebrachte wurde. Stellt sich natürlich heraus: So schlimm ist Hudson gar nicht. Ich muss aber auch sagen, dass ich bis zum Ende Hudson nicht zu 100% getraut habe. Tracy Wolff hat dafür in Crave gute Vorarbeit geleistet, sodass man Hudson zwar irgendwie mag aber irgendwie auch nicht. Er ist nicht unbedingt das komplette Gegenteil von Jaxon, aber doch anders. Er hat seinen Vater durchschaut, ebenso wie Jaxon, und diskutiert darüber mit Grace sehr oft. Am Anfang ist er noch sehr schweigsam und will nur aus ihrem Körper raus, doch da ist noch etwas, was er vor Grace länger geheim hält.

Insgesamt macht eigentlich nur Grace eine ziemlich spannende Entwicklung durch. Sie lernt langsam mit ihrer Gargoyle klar zu kommen und lernt dank Hudson sehr viel über sich und die Gargoyles. Das fand ich als Leserin auch mega spannend, weil man natürlich von Vampiren, Hexen & Drachen schon selbst viel aus der Mythologie kennt. Aber Gargoyles waren mir auch relativ neu.

Jaxon hingegen ging mir zwischendurch richtig auf die Nerven, weil wir uns schnell in so einer Art Dreiecksbeziehung befinden, was mir echt nicht gefallen hat. Ich hasse Dreiecksbeziehungen, werde aber natürlich jetzt bei dieser Reihe dabei bleiben, weil was bleibt mir anderes übrig? Die Geschichte ist spannend und ich möchte ja auch wissen, wie das ganze mal enden soll. Dennoch war Jaxon nicht nur plötzlich der Oberbeschützer und dann natürlich super Eifersüchtig, weil sich Grace nicht immer auf ihn konzentrieren konnte, während Hudson zusätzlich auf sie einredet.

Warum sollte ich das überhaupt tun? Ich meine, ich verstehe, warum ich mich in Stein verwandelt habe – ich nehme an, ein latenter Impuls tief in mir zum Vorschein in der Bemühung, meinen Tod zu verhindern.

Crush – Tracy Wolff, S.31, dtv.

Die Spannungskurve fand ich auch sehr schwierig in dem Buch. So sehr ich mich hierdrauf gefreut hatte, desto weniger hatte ich nach den ersten 100 Seiten keine Lust mehr so richtig zu lesen. Es sollte eigentlich darum gehen, herauszufinden, wie man Hudson aus Grace Körper herausbekommt ohne dass er jemals wieder zum Vampir wird. Und so gibt es verschiedenste Möglichkeiten und eine große Suche, die die gesamte Crew rund um Grace und Jaxon mitmachen müssen. Leider war es für mich ein wenig langweilig. Für mich hat die ganze Gruppe zulange gebraucht, um herauszufinden, wo sie was finden. Dann gab es insgesamt zwei Turniere, die das ganze Buch doch sehr in die Länge gezogen haben und irgendwie kam das Ende dafür dann um so rasanter.

Ich hoffe jetzt nur, dass das Ende von Buch 3 nicht wieder ähnlich dem von 1 und 2 ist. Denn das Ende von Crush hat mich sehr an Crave erinnert.

Header Fazit

Auch wenn ich mit Crush meine Aufs und Abs hatte, hat es mir sehr gut gefallen. Ich fand die Konsequenz, dass Hudson nun in Grace’s Kopf ist sehr gut gelöst und bin gespannt, was Hudson in den kommenden Büchern noch macht.


Tracy Wolff | Crush

16. März 2022 | 768 Seiten

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Die Reihenfolge der Katmere Academy Chroniken

(1) Crave

(2) Crush

(3) Covet (21.09.22)

(4) Court (tba)


Leseprobe | Crush

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