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Fangirl | Rainbow Rowell | Rezension

Rezension von Fangirl von Rainbow Rowell
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Cath und Wren gab es bisher immer im Doppelpack. Doch als Wren im College beschließt sich mehr für Jungs und Parties zu interessieren, fühlt sich Cath ganz allein. Deshalb zieht sie sich zurück in ihre eigene Welt voller Fanfictions. Doch als sie den Freund ihrer Mitbewohnerin näher kennenlernt, muss Cath sich die Frage stellen, ob es nicht langsam soweit ist, dass sie echten Menschen ihr Herz schenkt.

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Kennt ihr das? Ein Buch liegt so lange auf eurem SuB und eigentlich wollt ihr es lesen, doch als ihr es in die Hand nehmt und beginnt, merkt ihr, dass euch das Buch gar nicht gefällt? So ging es mir mit Fangirl.

Für mich klang Fangirl wie ein richtig schönes Feel Good Buch. Ich konnte mich mit den Inhalt eigentlich gut identifizieren. Leider wurde mir aber relativ schnell klar, dass mir das Buch nicht gefällt.

Die Protagonistin Cath und ihre Zwillingsschwester Wren beginnen gemeinsam am selben College zu studieren. Doch Wren entscheidet sich dagegen mit Cath zusammen zuziehen und beginnt sich nun für Parties und Jungs zu interessieren. Und genau hier ist auch schon mein größer Negativpunkt des ganzen Buches. Cath beschwert sich so oft, dass sie das gar nicht gut findet, dass Wren sie verraten hätte und versucht nicht einmal mit ihrer Mitbewohnerin klar zu kommen. Von vornherein ignoriert sie diese und versucht gar nicht erst mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich hab aber diese ganze Thematik gar nicht verstanden, weil Cath und Wren sich eigentlich täglich auf dem Campus treffen und gemeinsam Essen gehen.

Zudem passt das Wort „Fangirl“ meiner Meinung nach nicht zu Cath. Sie selbst bezeichnet sich selbst so, jedoch schreibt sie eine Fanfiction und hat ein paar Bilder ihrer Lieblingsserie aufgehangen. Ist erst einmal okay, aber für mich gehört zum Fangirl sein viel mehr – Fanfictions lesen, tief im Fandom sein, auf Foren unterwegs sein, in Gruppen schrieben und und und. Zudem gibt es in dem Bezug so viele widersprüchliche Aussagen. Zum einen sagt sie andauernd, dass niemand wissen darf, dass sie diese Fanfiction schreibt, dennoch posaunt sie relativ schnell rum, dass sie Fanfictions schreibt. Und das auch gegenüber Leuten, die sie gerade kennenlernt.

Der Schreibstil war für mich okay, fühlte sich aber im Zusammenhang mit dem Rest der Geschichte nicht so stimmig an.

Fangirl war definitiv kein Buch für mich.

Header Fazit

Leider war Fangirl kein Buch, das mich mitreißen kann. Schon nach 60 Seiten habe ich es schlussendlich abgebrochen.


Rainbow Rowell | Fangirl

21. Juli 2019 | 464 Seiten

(2) Kommentare

  1. sagt:

    Hi Andrea,
    echt schade. Ich hatte mir da schon mehr drunter vorgestellt – habs aber auch nicht gelesen. Aber wie du schon sagst, es war nicht deins. Ich finde es gut, dass du das festgestellt hast und dich nicht durch gezwungen hast.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Drea sagt:

      Hey Tina,

      ja das ist wirklich schade, aber ich hab mir vor einiger Zeit auch abgewöhnt mich durch Bücher zu quälen. Danach lande ich immer nur in Leseflauten und das ist echt doof 🙁

      Liebe Grüße

      Andrea

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