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Euphoria City | Rezension

Rezensionsexemplar

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Nora ist verzweifelt und verbringt bereits ihr halbes Leben in Euphoria City. Sie ist auf der Suche nach einer Lösung, um Euphoria City abzuschalten. Als sie einen Hinweis bekommt, der sie zu Sami bringt, wird ihre Mission noch gefährlicher. 

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Ich fall direkt mal mit der Tür ins Haus: Leider hat mir Euphoria City nicht so gut gefallen. Die Geschichte klang für mich zunächst sehr interessant. Nora ist der Hauptcharakter und wirkte am Anfang sehr sympathisch. Ihr Bruder ist verstorben und sie möchte herausfinden, wo er ist und wie das passieren konnte. Man merkt ihr recht schnell an, dass sie verzweifelt und sehr einsam ist. Sie scheint in Euphoria City Feinde zu haben, aber wer das genau ist, wird zunächst verschwiegen. Als sie Sami dann rekrutiert ist relativ früh klar, dass sie ihn vermutlich nur ausnutzen möchte. Doch das passt zum Charakter und auch zur gesamten Geschichte. 

Sami mochte ich auch sehr. Er ist noch recht naiv, ist aber sehr neugierig und das mochte ich sehr. Er hat einen besten Freund, in den er verliebt ist, doch das vermutlich nie klappen wird. In Euphoria City fühlt er sich wohl, kommt jedoch recht schnell dahinter, dass Nora ihn nur ausnutzen möchte. In dem Moment wird dann auch Noras Feind eingeführt. Für mich leider etwas zu spät. Zu dem Zeitpunkt ist fast die Hälfte des Buches vorbei und so richtig Fahrt nimmt die Geschichte auch nicht mehr auf. Ich fand alles rund um Nora, Sami und den Prinzen von Euphoria gar nicht packend und sehr langweilig. 

Mir haben zudem einige Erklärungen zu den Umständen gefehlt und irgendwie meine ich auch das ein oder andere Plothole ausfindig gemacht zu haben. Für Jugendliche ab 14 Jahren ist das Buch wahrscheinlich richtig spannend, weil man hier auch über einiges hinweg schaut.  

Was ich schön fand waren die Illustrationen, die immer mal wieder in dem Buch auftauchen. Es sind Manga Illustrationen, die die Charaktere zeigen. Die Idee dahinter eine Welt zu schaffen, die wie Matrix ist und irgendwie auch Elemente von Ready Player One besitzt hat mir auch echt gut gefallen. Das war erfrischend und anders, zumal das Buch von einer deutschen Autorin kommt. 

Header Fazit

Euphoria City hat mir leider nicht so gut gefallen, wie erhofft. Das Buch ist eindeutig für eine jüngere Zielgruppe geschrieben. 

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