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Drachenblut | Rezension

drachenblut von alexis snow

Rezensionsexemplar

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Lea kommt nicht gut mit ihren Mitmenschen klar. Sie wird gemobbt und steht schon seit immer im Schatten ihres Zwillingsbruders. Bis Niklas in ihr Leben tritt. Er erzählt ihr, dass sie in uraltes Erbe in sich trägt, das sich bei ihr nun langsam ausbildet. Doch während ihrer Ausbildung kommt sie hinter ein Geheimnis, das sie letztendlich vor eine schwere Entscheidung stellt. Wird sie sich für ihr neues Leben entscheiden oder für ihr Leben als Mensch?

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Drachenblut ist ein Urban Fantasy Roman der in Köln spielt. Für mich als jemand, der aus der Nähe kommt, natürlich definitiv ein Muss zu lesen.

Die Geschichte hat Spaß gemacht zu lesen. Der Schreibstil von Alexis Snow ist super flüssig und einfach zu lesen. Man kann ihr richtig gut folgen und sich eigentlich alles sehr gut vorstellen. Eines der Hauptthemen in diesem Buch sind Elemente. Alles rund herum wird erklärt und obwohl die Erklärungen je nachdem etwas ausschweifender ausfallen, wird es nicht langweilig zu folgen. Außerdem kommt man als Leser sehr schnell in die Geschichte rein, was bei dem ersten Ereignis, das ganz am Anfang passiert, auch kein Wunder ist.

Das Buch ist mit seinen Knapp 250 Seiten mittellang und schafft es dennoch auf diesen Seiten die Perspektiven von den zwei Protagonistinnen Lea und Louisa wiederzugeben. Lea ist ein normales Mädchen, das eine Handvoll Freunde hat und in der Schule von einer Mitschülerin gehänselt wird. Als sie dann aber plötzlich die Fähigkeit entdeckt, ist sie alles andere als froh darüber. Sie hat keine Lust sich plötzlich mit etwas anderem auseinanderzusetzen. Aber durch die Hilfe von Niklas und später ihrer Einheit, kommt sie langsam zurecht. Doch dadurch, dass wir als Leser gemeinsam mit ihr die Welt der Elemente erkunden, wird deutlich, dass sie an ihrer Aufgabe wächst und lernt. Das spiegelt sich natürlich auch in Bezug auf die Hänselei wider. Ich konnte aber nicht immer etwas mit Leas Verhalten und den damit verbundenen Motivationen anfangen. Auch gefielen mir einige Szenen auch gar nicht.

Ich hätte auf die Perspektive von Louisa verzichten können. Am Anfang fand ich diese zweite Perspektive noch sehr erfrischend, doch leider war sie für mich nur noch nervig. Ich habe sie irgendwann überflogen, weil sie meiner Meinung nach keine neue Sicht auf die Dinge ermöglicht hat. Das hätte ich mir in einer zweiten Perspektive gewünscht. Trotzdem mochte ich, wie die Freundschaft zwischen Lea und Louisa aufgebaut und thematisiert wurde.

Die Handlung ist insgesamt sehr linear, ohne das große Plottwists oder ähnliches auftauchen. Das fand ich persönlich jetzt nicht schlimm, zumal die Geschichte einfach Spaß macht zu lesen. Die Geschichte geht schnell voran, man erfährt sehr viel und auch die Idee mit den Elementen fand ich, wie oben bereits erwähnt, wirklich cool. Die Idee der Geschichte fühlte sich nach etwas neuem an, was mir gut gefallen hat.

Header Fazit

Ein solides Urban Fantasy Buch, was Spaß macht zu lesen.

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