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Die Sullivan Schwestern | Rezension

Rezensionsexemplar

Als sie in Murphys Alter gewesen war, hatte Leslie Sullivan mehr Zeit zu Hause verbracht, ihnen Bücher vorgelesen und spontane Tanzpartys zum Klang des Radios veranstaltet. Einmal, als Eileen fünf gewesen war, hatte ihre Mutter ihr und Claire dabei geholfen, genauso eine Deckenfestung wie diese zu bauen.

Kathryn Ormsbee – Die Sullivan Schwestern, S.13, cbj.
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Früher waren die Sullivan Schwestern ein eingeschweißtes Team, doch dann haben sie sich gestritten und alles ist kompliziert – bis sie einen Brief bekommen, der sie über eine Erbschaft informiert. Als sie dort ankommen, setzten sie eine Kette aus Ereignissen in Kraft, die nicht mehr umkehrbar ist. 

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Die Sullivan Schwestern war für mich ein Buch, was ich eigentlich ganz süß fand. Mir hat es gut gefallen, dass die Geschwister sehr unterschiedlich sind und sich trotzdem ergänzen – also wie es bei Geschwistern sein sollte. 

Murphy ist die jüngste im Bunde und soll eigentlich nicht auf die Reise mitkommen – aber wie das so mit jüngeren Schwestern ist: Sie schleicht sich einfach in den Wagen und fährt mit. Sie lernt Zaubertricks und lebt in ihrem Teenie Dasein. 

So errichteten eine Planerin, eine Visionärin und eine Entertainerin Cayenne Castle zum aller ersten Mal und schlossen damit einen Pakt unter Schwestern. Wer die Sullivan Schwestern sieben Jahre später gefragt hätte, warum er zerbrochen war.

Kathryn Ormsbee – Die Sullivan Schwestern, S.14, cbj.

Claire ist das mittlere Kind und sie mochte ich eigentlich am liebsten. Sie hat zwar eine Absage von ihrem Traumcollege bekommen, versucht aber weiterhin alles, um dort hinzukommen. 

Dann gibt es noch die älteste der drei Sullivan Schwestern: Eileen. Sie hat ihre ganz eigenen Probleme, geht jobben und versucht irgendwie aus dem Haus rauszukommen. 

Eines der Probleme, die ich mit dem Buch hatte: Die Figuren blieben für mich bis zum Ende sehr schwammig und platt. Die Geschichte ist an sich zwar ganz süß und auch sehr locker und leicht geschrieben, aber dass die Figuren sich nicht entwickeln, hat mich doch etwas genervt. Zudem ist die Geschichte eigentlich nur dahingeplätschert. Hier hat mir auch außerdem das gewisse Etwas gefehlt und der Funke ist leider nicht übergesprungen. 

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