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Der Straßenmagier | Die Götter von New Orleans 1 | Rezension

Der Straßenmagier

Rezensionsexemplar

Aber Jude war kein Abzocker, jedenfalls nicht heute. Er hatte schon immer eine Affinität für verlorene Dinge gehabt. Bereits als Kind hatte er sagen können, dass ein Freund ein Spielzeug unter einem Sofakissen vergessen hatte, oder er hatte eine Nachbarin zu der Stelle geführt, wo ihre Katze in einem hohen Baum festsaß.  

Bryan Camp – Der Straßenmagier, S.15, blanvalet
header inhalt

Jude kann Dinge durch seine Magie finden. Zumindest bevor das Magische Gefüge von New Orleans durch den Hurricane Katharina zerstört wurde. Seitdem blufft er sich durchs Leben. Als der Schutzgott von New Orleans ermordet wird ist Jude derjenige, der verdächtigt wird. Nun muss er seine Unschuld beweisen und sich mit magischen Wesen herumplagen.  

header meinung

Der Straßenmagier ist der Auftakt der “Die Götter von New Orleans” Reihe und leider kein Auftakt, der mir gefallen hat. Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr faszinierend, weshalb ich das Buch auch unbedingt lesen wollte: Es schien für mich zunächst wie ein Mix aus Übernatürlichem und Krimi. Doch leider war es das am Ende nicht. Ich kann aber nicht sagen, ob der Krimiteil im Buch noch gut war, denn ich hab das Buch ca auf Seite 120 abgebrochen. 

Ich fand den Einstieg zunächst relativ leicht, auch wenn ich nicht mit Jude warm geworden bin. Aber manchmal entwickelt sich eine Beziehung zu einem Protagonisten oft auch über mehrere Seiten und Kapitel. In diesem Fall ist die Beziehung aber nicht besser geworden. Jude wurde mir nicht sympathisch, woran das genau liegt, kann ich leider nicht genau sagen. 

Eine dieser Komplikationen war ein Mann namens Jude Dubuission, ein Mensch aus Fleisch und Blut und gleichzeitig göttlich.

Bryan Camp – Der Straßenmagier, S.10, blanvalet

Vielleicht hat das auch einfach mit dem Schreibstil des Autoren zu tun. Ich fand den etwas umständlich, schwierig und manchmal undurchschaubar, was jetzt eigentlich los ist. Am Anfang werden auch schon sehr viele Figuren eingeführt und es kommen somit sehr viele Namen auf einen zu. Damit hatte ich ja bereits bei Realmbreaker meine Probleme. 

Zudem kam für mich auf diesen ersten 120 Seiten einfach keine Spannung auf. Die Geschichte plätscherte eher dahin als das sie zu irgendeiner größeren Handlung führte. Das fand ich doch sehr schade, aber als ich gemerkt habe, dass ich keine Lust mehr habe, das Buch irgendwie in die Hand zu nehmen, hab ich es dann schlussendlich abgebrochen. 

Header Fazit

Insgesamt ist der Straßenmagier kein Buch, das mir gefallen hat. Ich hab es nach 120 Seiten abgebrochen, weil für mich keine Spannung in er Handlung aufgekommen ist und mir der Protagonist nicht sympathisch geworden ist. 

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