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Das Reich der Asche | Realm Breaker 1 | Rezension

Das Reich der Asche Rezension

Seit einer Ewigkeit hatte keine Spindel mehr gebrannt, die letzte war schon seit tausend Jahren Geschichte. Die Übergänge waren verschlossen, die Pforten versperrt. Das Zeitalter der Übertritte gehörte der Vergangenheit an.

Die Welt von Allwacht war ganz für sich allein.

Das Reich der Asche – Realm Breaker 1, S.7, Victoria Aveyard, penhaligon.
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Coraynes ist die Tochter eines Helden und in ihrem Blut fließt sein Blut. Deshalb muss sie, als ihr Vater stirbt, seine Nachfolge antreten, auch wenn sie das nicht möchte. Mit 6 weiteren Gefährten, die alle ebenfalls keine Helden sind, macht sie sich auf, die Welt zu retten. 

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“Ich glaube, du wirst nicht mehr so warm mit Victoria Aveyard, oder?” – Mit diesem Zitat von einer sehr guten Freundin von mir möchte ich die Rezension zu “Das Reich der Asche” gerne eröffnen. Denn die Aussage fasst wohl ganz gut zusammen, wie es mir aktuell mit dieser Autorin geht. 

Das Reich der ASche hat erst einmal eine verdammt gute Geschichte. Es werden super viele Charaktere eingeführt, die alle wichtig erscheinen. Die Hauptfigur ist Coraynes, die weit weg von ihrem Vater aufgewachsen ist und plötzlich sein Schwert ergreifen muss, nachdem er verstorben ist. Und eigentlich finde ich diese Geschichte sehr spannend rund um sie, aber ich konnte einfach nicht mit der Figur warm werden. Eigentlich ist sie echt cool, weil sie ihr lebenlang versucht hat, sich bei ihrer Mutter zu profilieren, ihre Mutter sie aber absichtlich übersieht. Doch irgendwie konnte der Funke einfach nicht überspringen. Mir fehlte hier super viel Hintergrund und einfach auch noch ein bisschen Inneneinblick in die Figur, um ihre Handlungen nachvollziehen zu können. 

Meilenweit klare Sicht. Ein guter Tag für das Ende einer Reise.

Und ein guter Tag, um eine anzufangen.

Croyane liebte die Küste von Siscaria zu dieser Jahreszeit, in den Morgenstunden des frühen Sommers. Keine Frühlingsstürme, keine knisternden Gewitterwolken, kein Winternebel. Keine Farbenpracht, keine Schönheit. Keine Illusion. Nichts als der leere blaue Horizont der Langen See.

Das Reich der Asche – Realm Breaker 1, S.35, Victoria Aveyard, penhaligon.

Ich möchte hier nicht auf alle weiteren Charaktere eingehen, weil die Rezension sonst viel zu lang wird. Neben Coraynes kommen noch 6 weitere Charaktere in dem Buch vor, die für mich erst einmaln ziemlich einzigartig waren. Nach und nach hat sich hier der ein oder andere Stereotyp offenbart, was für mich okay war. Dennoch kam ich mit insgesamt 7 Charakteren sehr schwer klar. Der Einstieg in das Buch war richtig toll und spannend, weil es sich direkt auf den Konflikt fokussiert. Es wird beantwortet was passiert, weshalb und wieso das jetzt nicht so optimal ist. Typisch Fantasybuch war hier auch, dass diese sogenannten Spindeln & Welten erst einmal nicht groß erklärt werden. Ich dachte, das wird im Laufe des Buches erklärt, was irgendwie nicht so wirklich der Fall war. Zusätzlich wurden sehr schnell alle Charaktere eingeführt, was mich wiederum ab einem gewissen Punkt verwirrt hat. Zudem waren für mich auch die Namen alle recht kompliziert, sodass ich mir einfach nicht merken konnte, wer jetzt wer war. Mir hat zusätzlich der Zugang zu allen gefehlt. Ich bekam keine richtige Hintergrundgeschichte, keine richtige Einführung und irgendwie wurde ich als Leser total reingeworfen, was mir aber zu viele Fragezeichen aufgeworfen hat. 

Dadurch, dass für mich die Charaktere blass geblieben sind und ich auch vieles einfach nicht richtig nachverfolgen konnte, war die Geschichte für mich relativ schnell zu verwirrend und nicht mehr verfolgbar. Ich habe das Buch dann schlussendlich bei ungefähr der Hälfte abgebrochen, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr hinterherkomme. Das fand ich sehr schade, aber für mich weiß ich jetzt, dass “Das Reich der Asche” einfach kein Buch für mich ist. 

Header Fazit

Das Reich der Asche ist ein Buch, dessen Geschichte sehr gut und spannend geklungen hat. Leider habe ich es abgebrochen, weil ich mit den insgesamt 7 eingeführten Charakteren überfordert war und nicht mehr hinterher gekommen bin. 

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