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Das Mädchen, das den Mond trank | Kelly Barnhill | Rezension

Das Mädchen das den Mond trank Rezension
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Jedes Jahr lassen die Bürger eines Protektorats eines ihrer Kinder im Wald zurück als Opfer für eine angeblich böse Hexe, die das Dorf bedroht. Jedes Jahr rettet diese Hexe jedoch die Kinder und bringt sie in ein anderes, nahes Dorf. Doch in einem Jahr gibt sie einem der Kinder ausversehen Mondlicht zu trinken. Dieses Licht verleiht Menschen unglaubliche Macht, weshalb sie das Mädchen nun nicht mehr weggeben. Sie zieht es als ihre Enkelin auf, während in ihr unendliche Macht heranwächst.

Kann das Mädchen vielleicht das Protektorat befreien?

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Das Mädchen das den Mond trank ist ein Buch, das schon sehr lange auf meinem SuB lag. Ich wollte es immer und immer wieder lesen, hab mich aber doch jedes Mal für ein anderes Buch entschieden. Mittlerweile frage ich mich: wieso?

Ich hab das Mädchen, das den Mond trank in einem Buddy Read gelesen und in einer Woche haben wir das gesamte Buch beendet. Es ist ein sehr süßes Buch, das sich eher wie ein Märchen liest. Die gesamte Handlung fokussiert sich auf zwei Dörfer und einen Wald und zieht sich über mehrere Jahre. Das erste, kleinere Dorf setzt jedes Jahr ein Kind im Wald aus, um es einer Hexe zu opfern. DIese wiederum ist aber gutartig und bringt die Kinder in das weiter entfertne Dorf, damit sie dort von anderen Familien aufgezogen werden können. Das gleiche passiert Luna, jedoch behält die Hexe sie, da sie ihr ausversehen etwas vom Mond zum trinken gibt. Wieso das funktioniert, wird im Buch erklärt. Aber ich erkläre es hier mal so: Weil sie eine Hexe ist, kann sie das 😉

Luna wächst nun also im Glauben auf, die Hexe sei ihre Großmutter. SIe lebt gemeinsam mit ihr, ihrem kleinen Drachen und einem Sumpfmonster im Wald. Doch kurz vor Lunas 13. Geburtstag ändert sich alles und Luna wird vor neuen Herausforderungen gestellt. Das hat mir sehr gut gefallen, denn erst lerne ich Luna als Kind kennen, das sehr behütet aufwächst. Als sie dann vor eine große Aufgabe gestellt wird, bewältigt sie diese sehr gut und wächst an dieser auch extrem. In einem so kurzen Buch macht sie eine bemerkenswerte Charakterentwicklung durch.

Die Geschichte ist sehr gut und flüssig geschrieben. Als Leser schwebt man förmlich durch die Seiten, was natürlich auch ein wenig dem Märchencharakter geschuldet ist. Die Charaktere sind alle einzigartig und vieles ist nicht vorhersehbar. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen und es gab keine Stelle, an dem es langweilig wurde.

Dennoch muss ich am Ende des Buches sagen, dass bei mir der Funke nicht so richtig übergesprungen ist. Das Mädchen, das den Mond trank ist eine seichte und schöne Geschichte, aber mehr auch nicht. Sie bleibt nicht lange im Gedächtnis. Trotzdem mochte ich sie irgendwie. Ein Jahreshighlight wird sie nicht, aber definitiv ein Monatshighlight.

Header Fazit

Das Mädchen, das den Mond trank ist eine schöne, aber kurzweilige Geschichte, die an ein Märchen erinnert.


Kelly Barnhill | The Girl who drank the Moon

9. August 2016 | 386 Seiten

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Das Mädchen, das den Mond trank | Leseprobe

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