Rezensionen

Das Kind

Das Kind Sebastian Fitzek

Buchrezension Das Kind von Sebastian Fitzek

Hallo 😊

zu „das Kind“ gibt es einige Anekdoten und echt schöne Erinnerungen, schon bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe. „Das Kind“ habe ich vor 2 Jahren bei einer Autogrammstunde von Sebastian Fitzek gekauft. Ich kannte ihn vom Namen, hatte bis dahin aber kein einziges Buch gelesen. Meine beste Freundin war damals ein riesen Fan und wollte sich zur Autogrammstunde unbedingt anstellen. Also haben wir das getan. Aber wir hatten kein Buch. Tja also kauften wir „Das Kind“ und der nette Mensch vom Verlag brüllte erst einmal über die gesamte Buchmesse „2 Kinder von Fitzek, bitte“. Japp so bekamen wir jeweils ein Kind von Fitzek. Schon am Abend hatte ich das Buch dann angefangen zu lesen und möchte jetzt mit euch mein Eindruck über meinen ersten Fitzek teilen.

„‘Hier?‘, echote Stern und sah fassungslos zu, wie Simon sich sanft an ihm vorbeidrängte, aus dem Krankenwagen stieg und sich draußen interessiert umsah. Soweit Stern seinen Blick folgen konnte, blieb dieser an einem heruntergekommenen Geräteschhuppen hängen, etwa hundert Meter entfern neben einer kleinen Baumgruppe. […] ‚Hier habe ich einen Mann erschlagen. Am 28. Oktober. Vor fünfzehn Jahren.“ S.17/18

Sebastian Fitzek – Das Kind, S.17/18, DroemerKnaur.

Simon ist 10 Jahre alt und todkrank, er scheint aber auch eine Gabe zu besitzen. Er behauptet zu wissen, wo diverse Leichen liegen sollen und wie er diese ermordet haben soll. So trifft er sich mit Strafverteidiger Robert Stern, um ihm von seiner Gabe zu erzählen. Robert glaubt Simon zunächst nicht, bis er in einem Keller, den Simon ihm beschrieben hat, tatsächlich eine Leiche findet. Robert Stern ahnt nicht, dass der Tod ab jetzt mit Simon zusammen, sein Begleiter wird.

Das Kind war mein erster Fitzek und ich fand ihn insgesamt wirklich gut. Das Buch beginnt mit dem treffen zwischen Simon und Robert. Und hier wird die Spannung auch direkt aufgebaut. Mit ein paar Sätzen schafft Sebastian Fitzek eine Thriller Atmosphäre, aus der ich als Leser nicht mehr so schnell herauskommen wollte.

Und dann beginnt auch schon die typische Spirale eines guten Thrillers. Der Protagonist Robert Stern geht dem Hinweis von Simon nach und findet eine Leiche im Keller. Kurz danach bekommt er einen Anruf von einer nicht erkennbaren Männerstimme, dass er auf keinen Fall die Polizei einschalten soll. Diese Stimme verspricht Robert gleichzeitig, dass er seinen todgeglaubten Sohn wieder sehen kann. Robert – total kaputt durch den Verlust von seinem einzigen Kind – glaubt der Stimme und so beginnt für ihn ein Höllentrip der Extraklasse.

„‘Er hypnotisierte Simon. Und eigentlich geschah nicht viel. Unter Hypnose konnte Simon kaum etwas erkennen. Später sagte er nur, er wäre in einem dunklen Keller gewesen, in dem er Stimmen gehört hatte. Grausame Stimmen.“ S.21

Sebastian Fitzek – Das Kind, S.21, DroemerKnaur.

Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd geschrieben. Als Leser gleitet man förmlich über die Wörter und somit durch das Buch. Der Spannungsaufbau ist sinnig und temporeich. Hat zwar zwischendurch seine kurzen schwächen, insgesamt aber schnell lesbar.

Es gibt jedoch bei all dem Lob, das ich zum Buch habe, eine Schwäche, die mich am Ende doch etwas enttäuscht hat. Ich war unglaublich begeistert von dem Buch, aber die Auflösung fand ich persönlich schwach. Mir war natürlich klar, dass es eine Auflösung für alles geben muss, aber irgendwie war ich am Ende davon doch sehr enttäuscht.

Insgesamt ist „Das Kind“ ein toller Psychothriller, der schnell durch gelesen ist mit vielen spannenden und überraschenden Wendungen.

Sebastian Fitzek | Das Kind

05. Januar 2008 | 389 Seiten

(3) Comments

  1. „Zwei Kinder vom Fitzek, bitte!!!“ 😂
    Na toll, jedesmal wenn mich ein Kunde jetzt nach dem Buch fragt werd ich loskichern müssen!

  2. Mir hat „Das Kind“ auch gut gefallen, ich fand es damals wirklich spannend! Wenn du noch mehr von Fitzek lesen willst, kann ich auch „Der Seelenbrecher“ oder „Der Nachtwandler“ empfehlen. Etwas sanfter wäre „Amokspiel“, aber da könnte es sein, dass es sich zwischendurch etwas zieht.
    Liebe Grüße, Katharina

    1. Hallo Katharina,
      Der Seelenbrecher liegt schon bei mir und auch die Therapie wartet schon im Buchschrank auf mich 🙂 Da bin cih wirklich mal sehr gespannt und werde wohl noch so einige Bücher von ihm lesen.
      Aber „Der Nachtwandler“ werde ich mir auch mal anschauen! Danke für den Tipp

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