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Das inoffizielle The Witcher Kochbuch | Rezension

das inoffizielle the Witcher Kochbuch

Rezensionsexemplar

Ihr wisst, ich bin ein riesiger Fan von Witcher und obwohl wir Fans noch etwas warten müssen, bis die Serie weiter geht, können wir uns bis dahin zumindest mit dem Kochbuch etwas die Zeit vertreiben. Denn im Gegensatz zum Harry Potter Kochbuch, hat mir das inoffizielle the Witcher Kochbuch sehr gut gefallen.

Der Foodblogger Patrick Rosenthal hat sich sozusagen durch die Welt von The Witcher gekocht und es ist ihm wirklich gut gelungen. Das Buch hat einen sehr guten Aufbau und ist gut unterteilt. Die Hauptgerichte sind zum Teil sehr deftig und einige haben tatsächlich auch direkt im Namen Nennungen der Witcher Regionen wie „Saurer Kartoffeltopf aus Mahakam“ oder „Boeuf bourguignon aus Toussaint“, was mir sehr gut gefallen hat, da man direkt im Inhaltsverzeichnis den Bezug zu The Witcher findet. Aber im Laufe des Buches kommen diese immer wieder vor und sogar das Easter Eghg mit Ra’mses Gor-Thon wurde mit aufgenommen, was mich sehr zum schmunzeln gebracht hat. Die Getränke am Ende des Buches sind sowohl alkoholisch als auch nicht-alkoholisch. Cool fand ich, dass es Cocktails/Mocktails gibt mit Namen wie „Wasser a la Brokilon“, „Schnaps der Barden“ oder „Chireadans Trank der Elfen“.

Die gesamte Aufmachung des Buches wirkt sehr gut angelehnt an die Witcher Welt. Das Buch ist dunkel gehalten, genauso wie die Fotos. Diese sind oft sehr rustikal angerichtet, was natürlich auch vielen Gerichten geschuldet ist. Denn wer sich mit the Witcher auskennt weiß, dass die Welt rauer ist und da solche rustikalen Gerichte einfach perfekt reinpassen. Insgesamt hat das Buch eine sehr gute Mischung aus Gerichten, die man vielleicht nicht so kocht und Dingen, die man vielleicht auch schonmal gemacht hat. Experimentell wird es für mich bei einem Getränk und zwar dem „Bier Mojito“. Noch habe ich mich an den nicht rangetraut.

Das inoffizielle The Witcher Kochbuch Quarktaler

Insgesamt wirkt das Buch mit seinen knapp 112 Seiten erst einmal recht dünn, beinhaltet aber ca 50 Rezepte. Patrick Rosenthal arbeitet mit Dingen, die jeder zu Hause hat und kennt. Es sind keine exotischen oder schwer zubekommenden Zutaten. Die Rezepte sind ganz einfach erklärt und sehr gut aufgeteilt, sodass man diesen leicht folgen kann.

Da ich eine große Naschkatze bin, habe ich zwei Nachtische gezaubert, von dem einer mir leider vom Aussehen her nicht so gelungen ist. Aber dazu später mehr.

Schön fand ich auch, dass es über dem Gericht immer eine Anmerkung vom Autor gibt. Manchmal sind das die Episoden, in denen das Gericht in The Witcher zu sehen ist oder im Spiel zu finden. Man merkt als Leser des inoffiziellen The Witcher Kochbuchs, dass sich der Autor mit dem gesamten Fandom sehr gut auseinandergesetzt hat und nicht einfach polnische Gerichte zusammengewürfelt hat, um sie in einem Buch zu verkaufen.

Das inoffizielle the Witcher Kochbuch Kekse

Ich habe mich dazu entschieden zwei Sachen zu backen. Es wurden einmal die Quarktaler und die vom Autor betitelten „Besten Chocolate Chip Cookies“. Da ich der Meinung bin, dass ich das beste Rezept hier habe, musste ich natürlich die Challenge akzeptieren und die Konkurrenz ausspähen :). Die Quarktaler sind sehr gut geworden. Ich hatte bisher immer einen großen Respekt vor Quark-Öl-Teigen, weil der Teig sehr klebrig werden kann und ich hasse klebrige Teige. Klar mit mehr Mehl bekommt man den ein oder anderen Teig weniger klebrig, aber bei Quark Öl ist es einfach klebrig, egal was man macht. Aber alles ging gut und die Taler sind wirklich wunderbar geworden. Im Rezept werden sie mit frischem Obst gemacht. Ich habe sie mit gefrorenen Himbeeren gebacken und das ging genauso gut. Es war nichts matschiger und die Backzeit war gleich.

Tja die Chocolate Cookies sind leider nicht so geworden, wie sie im Rezept stehen, was aber meine Schuld war. Ich habe sie nicht 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und habe sie eeetwas zulange im Ofen gelassen, was, wer sich mit Chocolate Cookies auskennt weiß, dazu führt, dass sie hart wie Steine werden. Wenn man sie aber in einer etwas luftdurchlässigeren Dosen, wie z.B. einer Tupperdose aufbewahrt, werden sie zum Glück auch wieder weicher. Aber vom Geschmack her sind die top und wirklich richtig gut. Ich werde die Kekse also noch einmal probieren und sie dann auch wirklich 30 Minuten ruhen lassen.

Header Fazit

Insgesamt hat mir das inoffizielle The Witcher Kochbuch sehr gut gefallen und ich kann es euch nur weiterempfehlen. Man merkt in jeder Seite wie viel Liebe und Arbeit in dieses Buch geflossen ist. Im September erscheint auch das inoffizielle Harry Potter Kochbuch von ihm, auf das ich ebenfalls sehr gespannt bin.

Hier geht’s zu Patrick Rosenthals Blog.

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