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Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch | Patrick Rosenthal | Rezension

Das inoffiziell Harry Potter Kochbuch

Rezensionsexemplar

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Dass ich kein großer Fan des ersten inoffiziellen Harry Potter Kochbuchs vom riva Verlag war, ist glaube ich bekannt. Wenn nicht, könnt ihr euch gerne hier noch einmal meine Rezension dazu durchlesen.

Der riva Verlag hatte nun also gemeinsam mit Patrick Rosenthal die Idee ein weiteres Buch zu machen und was soll ich sagen? Ich finds super! In der letzten Rezension hatte ich vor allem die durchgehenden englischen Rezepte und die fehlenden Bilder bemängelt, die hier wegfallen. Es gibt jedoch durchaus Rezepte, die ich in der englischen Küche verorten würde wie z.B. Porridge oder Plumpudding.

Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch umfasst knapp 220 Seiten voller Rezepte rund um Harry Potter. Die Rezepte sind von leicht bis schwer gemischt und werden mit den wunderschönen Bildern top in Szene gesetzt. Die Aufteilung des Buches find ich etwas verwirrend, weil es von Vorspeisen, über Süßes, zu Hauptgerichten und dann zu Festessen, Desserts und Getränke geht. Wobei Desserts den größten Teil des Buches einnimmt. Für mich jetzt kein Problem, aber das mag für den ein oder anderen nicht so cool sein.

Das inffozielle Harry Potter Kochbuch Inhalt

Schön finde ich an dem Buch auch, dass es eine kleine Kategorie zu Halloween und damit alles rund um den Kürbis gibt. Ich mag keinen Kürbis, aber da es bei Harry Potter auch immer ein großes Ding ist, mochte ich diesen Teil schon. Man sieht, dass das Buch durchdacht ist. Leider gibt es keine Kategorie zu Weihnachten, was ich wiederum schade finde. Es ist verschenktes Potential, denn auch der weihnachtlichen Zeit kommt in Hogwarts eine große Bedeutung zu.

Aber so durchdacht dieses Buch ist, solltet ihr nicht denken, dass ihr hier wirklich Gerichte aus Harry Potter nachmacht. Es sind alles von Harry Potter inspirierte Gerichte. Auch die kleinen Anekdoten, die mal zu beginn eines Rezeptes stehen, sind eher kleine Wegbeschreibungen, um das Rezept zu rechtfertigen. Ich würde das Buch eher als ein schönes Basiswerk betrachten, das mit dem Charm von Harry Potter daherkommt. Denn es gibt so etwas wie Pfannkuchen, diverse Pralinen, Apfelkuchen und ähnliche Rezepte, die mich eher an ein Basiskochbuch erinnern. „Mich erinnern vor allem die leckeren Süßigkeiten und Getränke an die Harry Potter Welt. Mit kleinen Spielereien, wie ein kleiner Schnatz oder Zaubererhüte auf Cupcakes kann ein Bezug zur Zauberwelt aufrecht erhalten bleiben, obwohl die Rezepte sehr britisch sind. Mit dem Bezug und kleinen Accessoires aus der Harry Potter Welt, kann man sich aber schon recht schnell in eine kleinen Zauberküche wiederfinden. Die Bilder hauen bei diesem Kochbuch aber auch mal wieder sehr viel raus. Es ist visuell großartig und macht bei jedem Bild Spaß auf das Nachmachen!

Das inffozielle Harry Potter Kochbuch Praline

Ich habe mich diesmal an einer Art Praline und an einer Art Energieball probiert, weil ich einfach Bock darauf hatte 😊 Und immer nur Kuchen zur Rezension eines Kochbuchs, wird ja auch irgendwann langweilig, oder?

Auf den Bilder erkennt ihr schon, dass die Kugeln jetzt nicht sonderlich schön geworden sind, aber sie schmecken umso besser. Dann isst das Auge halt einfach mal nicht mit. Ich denke, beim zweiten Versuch isst dann auch das Auge mit! 😊. Die Anleitungen waren für beide sehr gut und verständlich geschrieben. Ich konnte jedem Schritt folgen und hatte am Ende relativ schnell diese beiden Ergebnisse. Ich würde mich aber sehr über eine Zeitangabe bei den Gerichten freuen.

Header Fazit

Auch wenn das Buch sehr viele Basisrezepte beinhaltet, finde ich, dass es definitiv ein schönes Buch ist, dass man auch jetzt schon einmal in Betracht ziehen könnte, um es zu Weihnachten zu verschenken!

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