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Bad Influence | Rezension | Stefanie Hasse

Rezension Bad Influence von Stefanie Hasse
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Tara wird von ihrer besten Freundin Lola auf die Jungfernfahrt des neusten Kreuzfahrtschiffes SIREN eingeladen. Influencer, Luxus, Intrigen und Betrug stehen an der Tagesordnung. Eigentlich hat sie keine Lust darauf, doch für ihre beste Freundin würde Tara alles tun. Und so freut sie sich auf die Fahrt, bis sie von Lolas Brüdern vor so viele Rätsel gestellt wird, dass sie gar nicht mehr weiß, was sie denken soll.

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Bad Influence habe ich eigentlich nur angefangen, weil es mir bei Bookbeat vorgeschlagen wurde. Ich hab den Inhalt kurz überflogen und dachte mir, das klingt doch eigentlich ganz gut. Ich hab das Hörbuch innerhalb von ein paar Tagen durchgehört, weil die Geschichte wirklich spannend war.

Ich fand die Geschichte erst einmal sehr spannend, weil die Idee mal etwas neues war. Sie ist nicht weitentfernt von der Realität und es würde mich nicht wundern, wenn solche Promoaktionen irgendwann wirklich stattfinden. Leider hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen. Es gab immer wieder Momente, in denen ich eine Passage erneut hören musste, um zu hören, ob ich das gerade nicht verstanden hatte oder es wirklich einfach unverständlich war. Leider war es meistens unverständlich.

Die Figuren waren außerdem typisch New Adult Genre. Tara mochte ich als Protagonistin eigentlich ganz gerne. Sie handelt meiner Meinung nach relativ sinnvoll und hinterfragt auch gewisse Probleme und Handlungen. Sie ist vorsichtig in Bezug auf die Warnung ihrer Schwester und ich habe auch verstanden, dass sie darüber jetzt nicht direkt mit ihrer besten Freundin Lola besprechen will, weil sich diese auf einen ihrer Brüder bezieht. Worum es in der Warnung jedoch geht, war für mich relativ schnell klar. Tara mochte ich auch, weil sie nicht geblendet war von dem ganzen Influencer Game und einfach nur die Reise genießen wollte.

Grundsätzlich bleiben die Charaktere aber relativ blass. Die Geschichte plätschert halt vor sich hin, die Figuren agieren ganz gut miteinander und die Geschichte verläuft eben so, wie man sich das vorstellt. Tara verliebt sich irgendwann in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin und das geht relativ schnell zur Sache. Fand ich recht unrealistisch, da die beiden sich das erste Mal auf dem Boot getroffen haben und 4 Tage miteinander verbracht haben? Aber das ist eben oft typisch für New Adult Bücher, daher kann ich da schon drüber hinweg schauen.

Was mich bei Bad Influence etwas gewundert hat war die Auflösung der Warnung. Ab hier muss ich nun einmal spoilern. Solltest du das Buch also noch lesen wollen, spring bitte zum nächsten Abschnitt. Am Ende kam heraus, dass ein Kumpel der Jungs die Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt hat. Aber ist das nie jemandem aufgefallen von den Freunden, was er da gemacht hat? Die kennen diese Person seit der Schulzeit, sind jetzt alle mitten im College und es ist nie aufgefallen? Niemals? Fand ich persönlich jetzt etwas unrealistisch.

Die Dynamik zwischen Lola und Tara hat mir auch richtig gut gefallen. Sie haben eine richtig schöne beste Freundinnen Beziehung, die meiner Meinung nach auch nicht zu weit geht. Lola versucht Tara zu beschützen, doch das alles auf einem Level, das nicht zu kontrollmäßig ist. Ich fand das ziemlich schön, weil sie von Taras Angst und ihren Problemen weiß und so versucht, sie zu unterstützen.

Header Fazit

Bad Influence ist ein schönes, aber kurzweiliges New Adult Buch. Der Geschichte kann man gut folgen und durch das Buch fliegt man auch relativ schnell.


Stefanie Hasse | Bad Influence

01. Februar 2022 | 416 Seiten

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Bad Influence | Leseprobe

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