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David Copperfiel: Einmal Reichtum und zurück | Filmkritik

David Copperfiel einmal Reichtum und zurück
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David Copperfield lebt bei seiner Mutter, der Haushälterin Peggoty und seiner Tante Betsey Trotwood, bis seine Mutter einen Industriellen heiratet und seine heitere Kindheit vorbei ist. Im viktorianischen England muss er fortan in einer Flaschenfabrik arbeiten, darf nicht mehr zur Schule und lebt bei einer verschuldeten Familie. Als seine Mutter jung verstirbt, flüchtet er zu seiner Tante aufs Land. Doch hier beginnt sein Leben erst.

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Copperfield hat mir leider nicht so gut gefallen. Sowohl der Trailer als auch die Inhaltsbeschreibung haben mir wirklich zugesagt und die Schauspieler wie Hugh Laurie als Mr. Dick, Dev Patel als David Copperfiel und Peter Capaldi als Mr. Mcawber, waren alle wirklich klasse, aber am Ende hat einfach der Funke gefehlt.

Es geht um Copperfield und sein Leben. Beginnend bei der Geburt wird in relativ kurzen Schlaglichtern gezeigt, wie er aufwächst, er aber eigentlich nur Flausen im Kopf hat. Er macht viel falsch und lebt eigentlich in seiner eigenen, kleinen Welt. Letztendlich geht er zu seinem Onkel aufs Land, um dort den Rest seiner Familie zu finden, der ihn so akzeptiert, wie er ist. Doch diese Seite der Familie ist sehr quirlig und sorgt dafür, dass sein Leben in den kommenden Jahren aufregender wird und er immer mehr Menschen kennenlernt, die alle dazu beitragen, dass er seinem Traum, ein Schriftsteller zu werden, folgt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens, den ich selbst noch ungelesen im Regal stehen habe. Doch das ist hier eigentlich gar nicht so wichtig. Denn mir hat der Film nicht gefallen, weil ich die Geschichte sehr langsam erzählt fand. Nach knapp einer Stunde war Copperfield gerade einmal bei seinem Onkel angekommen und es sollte noch eine weitere Folgen, in der das Chaos seinen Lauf nimmt. Für mich als Zuschauer war es nicht ersichtlich, wohin der Film möchte und was er mir sagen will. Ich kam einfach nicht hinter den roten Faden. Für mich waren die Szenen wild aneinandergereiht. Ich habe auch nicht verstanden, wieso zB die Mutter von Copperfield wieder geheiratet hat und wie dies zustande kam. Der neue Mann war einfach da. Und so ging es leider immer wieder. Plötzlich waren Figuren da, Figuren wieder weg und wo sie herkamen, wohin sie gingen war nicht ersichtlich.

Ich wurde auch nicht mit dem Charakter von Copperfield warm. Klar waren viele Männer zu dieser Ära sprunghaft und wollten ihren Spaß, aber er war ständig hin und her, war mal hier, mal da und irgendwie habe ich wenig von seinen Ambitionen als Schriftsteller mitbekommen.

Ich habe den Film aber auch nach ca 1:15 Std abgebrochen, weil ich hier einfach keinen Sinn mehr für mich gesehen habe. Vielleicht hat er nach 1:20 Std so richtig an Fahrt aufgenommen, aber wenn ein Film nach knapp 2 Std vorbei ist und bis dahin kaum etwas passiert ist, ist es kein Film, der für mich spannend ist.

Header Fazit

Copperfield ist ein Film, der mich gar nicht vom Hocker reißen konnte, da mir die Geschichte nicht klar geworden ist. Ihr merkt, David Copperfield ist eher ein Nieschenfilm, deshalb findet ihr ihn zumindest rund um Düsseldorf nur in den Filmkunstkinos.

(2) Kommentare

  1. Ach schade, dass dir der Film so gar nicht gefallen hat. Ich habe mir den Trailer angeschaut und dachte das könnte ein unterhaltsamer Kinoabend werden. Sah für mich wie liebe Schwester von The Favourite aus. Mal sehen, ob ich es dennoch ins Kino wage oder nicht 😀

    Alles liebe

    Nadine

    1. Drea sagt:

      Hey Nadine 🙂

      ja das ist wahr, aber Filme sind ja geschmackssache 🙂 vielleicht gefällt er dir ja!

      Liebe Grüße
      Andrea

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